Hochsommer

Es ist Juli, lange dauert es nicht mehr und die Felder sind gemäht. Die Sommerwochen vergehen immer so schnell. Langsam verblühen und verwelken die vielen Mohnblumen. Zum Trost gibt es immer mehr tiefblaue Kornblumen. Es ist die Zeit, in der ich mich immer gerne an den Rand eines Feldes setze und zuschaue, was sich zwischen den Gräsern so alles tummelt. Es ist kein Zufall, dass ich vor zwei Jahren, als ich den Fotoblog aufbaute, ein Gräserfoto für die Titelseite wählte. Ich liebe diese Strukturen, wie sie im Wind hin und her schwanken und manchmal leicht rauschen. Dann vergisst man für einige Momente seine Sorgen und sieht einfach den kleinen Wundern der Natur zu.

Als Hundebesitzerin muss ich allerdings aufpassen. Die langen steifen Grannen an den Gräsern und Kornähren haben Widerhaken. Sie verfangen sich leicht im Hundefell, können aber auch in die Ohren, in die Augen oder in die Nase stechen. Die Bauern mögen es natürlich auch nicht gerne, wenn Zwei- und Vierbeiner durch ihre Felder trampeln. Aber das muss man auch gar nicht. Am Rand sieht man schon genug. Hier einige kleine Impressionen vom letzten Wochenende.

Eine kleine Kornblume bekommt Besuch von einer Hummel.

Zwei Tierchen halten einen kleinen Plausch (eines meiner momentanen Lieblingsfotos!)

Und eine Schwebefliege hält in einer Mohnblume so still, dass ich sie fotografieren kann. Verschlusszeit 1/500 – aber bei zappeligen Flügeln wird es sogar bei dieser kurzen Verschlusszeit oft verschwommen.

Das sieht man deutlich an diesem Foto.

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